Traditionell haben unsere Läufer die Laufsaion mit dem Citylauf in Dresden begonnen.
Der Citylauf ist gleichzeitig auch die sächsische Landesmeisterschaft 10 km im Straßenlauf.
Ganz im Gegensatz zur eisigen Kälte im letzten Jahr war es diesmal schon
sommerlich warm. Highlight war der Zieleinlauf in der Messe Dresden vor viel Publikum.
Dabei erlang Walter May den sächsischen Landesmeistertitel der M70.
Folgende Ergebnisse wurden eingefahren:
M 30 : 6. Platz Philipp Richter 39,03 min (Großolb.);
M 45 : 5. Platz Jörg Diedrich 44,38 min (Großolb.)
M45 : 6. Platz :Rico Schuffenhauer 46,58 min (Großolb.);
M 55 : 10. Platz Michael Lehmberg 45,38 min (Großolb.);
M 70 : 1. Platz Walter May 59,50 min (Großolb.);
Auch unsere Gastläufer wussten zu überzeugen. Aus Zschopau belegte Simone Clausnitzer in der W 50 einen guten 13. Platz in 52,40 min von 43 Läuferinnen außerhalb der LM – Wertung. Gleicher Sachverhalt für 27. Platz von Andy Böhme Scharfenstein in M 30 in 40,24 min.
Bei den Frauen hielt Manja Groß die Fahne fürs mittlere Erzgebirge hoch. Obwohl die Hammerwerferin des SV 1870 Großolbersdorf mit Bronze heimkehrte, war sie nicht ganz zufrieden. „Ich hatte mir etwas mehr vorgenommen. Das Problem war nur, dass es für mich der erste Wettkampf seit dem Herbst war“, so die W-35-Athletin. Während die beiden Konkurrentinnen vor ihr in den vergangenen Wochen Wettkampfpraxis sammeln konnten, war für Manja Groß selbst Training kaum möglich. „Ein-, zweimal war ich auf unserer Wurfanlage, aber mehr ließ das Wetter nicht zu“, sagt die Sportlerin, die auf 39,99 Meter kam. Zu Silber fehlten 91 Zentimeter: „Die wären definitiv noch drin gewesen.“ (frgu/anr)
Da war noch Luft nach oben. Pia Richters vom SV 1870 Großolbersdorf stellte mit übersprungenen 1,50 Meter eine persönliche Bestleistung auf. Foto: Dirk Trautmann
Beim Treffen in Großolbersdorf sind am Samstag persönliche Rekorde gepurzelt. Und einer wollte es noch einmal ganz genau wissen.
Thomas Reichel hatte der Ehrgeiz gepackt: Der 36-Jährige gehört keinem Verein an und wollte ursprünglich nur seinen Sohn Mika zur Veranstaltung „Hochsprung mit Musik“ nach Großolbersdorf begleiten. Letztlich sprang er über 1,53 Meter. Er hatte nicht nur einfach aufpassen wollen: „In der 10. Klasse bin ich mal 1,55 Meter hoch gesprungen, jetzt sind 1,50 Meter mein Ziel.“ Sohn Mika siegte in seiner Altersklasse der Zehnjährigen, und auch Vater Thomas nahm von den offenen Kreismeisterschaften Urkunde und Medaille mit nach Hause.
Von 35 gemeldeten Sportlern erschienen in der Großolbersdorfer Sporthalle letztlich 25 von vier Vereinen aus Gornsdorf, Ehrenfriedersdorf, Thum und Großolbersdorf. Unter den Augen weniger Zuschauer stellten die Sportler einige Rekorde auf.
„Das beste Ergebnis erzielte Svenja Koban von der TSG Elektronik Gornsdorf, die mit 1,59 Meter in der W15 einen neuen Veranstaltungsrekord aufstellte“, resümierte Nadine Beck vom veranstaltenden SV 1870 Großolbersdorf. Das beste Ergebnis für den LV 90 Thum habe Claudia Lein auch in der W 15 mit 1,56 Meter erzielt. Und dann gab es noch einen spannenden Wettkampf: In der Jugend W14 schenkten sich die beiden Großolbersdorferinnen Pia Richters und Patricia Beck nichts, denn jede der beiden Athletinnen steigerte sich von Sprung zu Sprung, bis dann bei 1,50 Meter das Ende der Fahnenstange erreicht war. Das war persönliche Bestleistung für Pia Richters. Ihre Mütter Katja Richters und Nadine Beck verfolgten das Duell der beiden Töchter mit Kennerblick. Nadine Beck ist Abteilungsleiterin Leichtathletik beim SV 1870 Großolbersdorf, Katja Richters hatte 1984 in der Altersklasse 10 mit 1,42 Meter einen Rekord für den Bezirk Karl-Marx-Stadt aufgestellt. „Der Rekord steht heute noch“, sagte Katja Richters und beobachtete genau die Versuche ihrer Tochter. „Der Anlauf ist zu langsam, da ist noch mehr drin“, lautete ihre Einschätzung, der auch Urgestein Siegfried Seidel beipflichtete. Die Sprungstile der Sportler variierten zwischen Schere und Flop, Schere wird in der Schule verlangt, im Verein erfolgt dann die Umstellung auf den Fosbury Flop. „Wälzer springt heutzutage keiner mehr, da war Christian Schenk wohl der letzte“, erinnerte der 72-jährige Siegfried Seidel an den Olympiasieger im Zehnkampf aus dem Jahr 1988. Christian Schenk übersprang damals unglaubliche 2,27 Meter.
Die Grießbacherin Anna Richter war neben ihrer Tätigkeit als Hallensprecherin auch für das Auflegen der Musik zuständig. „Ich lege nur eine CD ein, auf spezielle Musikwünsche kann ich nicht eingehen – die wurden aber auch nicht geäußert“, sagte die 22-Jährige .
Den Start in die Winterferien bildete für unsere Nachwuchssportler am Freitag ein Abendsportfest in Chemnitz. Nach einem allgemein durchwachsenen Start in den Wettkampf sorgten vor allem Vanessa und Patricia Löffler in ihren Disziplinen für starke Leistungen. So gewannen Sie jeweils den Weitsprung und den Sprint, wobei vor allem Vanessa (W15) ihre Form bestätigte und nach dem 4. Rang bei der Mitteldeutschen Meisterschaft Anfang Februar in Erfurt wieder über 5 Meter weit sprang (5,11m). Unter den Jüngeren schafften es im 800-Meter-Lauf Yannis Kolomaznik (2:43.72), sowie Jamie Rudolph (2:56.02) jeweils auf den Silberrang.
Am vergangenen Samstag traten unsere Landesligisten Jörg Schönherr und Mario Günther vor heimischer Kulissen gegen ihre Konkurrenten an.
Bereits zu Turnierbeginn um 10:00 Uhr waren die Zuschauerplätze prall gefüllt und die Stimmung unter den Fans ausgelassen, aber gespannt. Getrieben von den vielen Unterstützern am Spielfeldrand, liefen unsere beiden Lokalmathadore zur Höchstform auf. Stand in der letzten Jahr noch der Klassenerhalt als oberstes Saisonziel auf der Agenda, darf man in diesem Jahr sogar schon vom Aufstieg träumen.
Team Großolbersdorf 1 beim gegnerischen Eckball
Bereits das erste Spiel gegen Wiednitz 4 konnte nach wenigen Minuten der Startschwierigkeiten mit 8:2 dominiert werden. Schwerer versprach dann das Spiel gegen Wiednitz 3 zu werden. Beide Teams schenkten sich nichts und so ging die Partie mit einem ausgeglichenen 5:5 und einem Punkt für beide Mannschaften zu Ende. Das letzte Spiel gegen Lückersdorf 3 war dann schon eher wieder nach dem Geschmack der Trainer und Fans. Hier unterlagen die Weitgereisten klar mit einem 7:2 unserem Duo.
Nur nicht hängenlassen, Jungs (Mario Günther (li.) und Jörg Schönherr in der Halbzeitpause
Dieser erfolgreiche Spieltag, sowie die günstigen Punktekonstallationen der anderen Staffel, ließen Großolbersdorf 1 auf den 2. Tabellenplatz klettern. Doch leider reichen die 20 Punkte nach 11 Spielen lange nicht aus, um sich zurückzulehnen, im Gegenteil. Denn mit 20 Punkten ist Großenhain 1 uns direkt auf den Fersen und selbst der siebente Tabellenrang hat satte 18 Punkte auf dem Konto stehen. Es bleibt also mehr als spannend, ist doch technisch und kämpferisch kaum ein Unterschied zwischen den Teams auszumachen.
Genießen wir also diesen zweiten Tabellenplatz und schauen mit Vorfreude und Spannung auf die nächsten Spieltage. VIel Erfolg, Jungs! Wir glauben an euch!!