Fichtelbergstaffel
Am Samstag, den 13. August 2016, stellten sich zwanzig Mannschaften der Herausforderung, eine Strecke von 110 zu laufen. Startpunkt war das Wasserschloß Klaffenbach. Es ging von dort aus zum Fichtelberg und nach Chemnitz wieder zurück.
Ingesamt waren 3092 Höhenmeter bergauf zu überwinden.
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Sören Beck in der Aufwärmphase
Erstmals waren auch Läufer des SV 1870 Großolbersdorf vertreten. Sie traten als „de Olberschdorfer“ an. Das 8-köpfgige Team bestehend aus: Michael Lehmberg, Ingo Lehmberg, Simone Clausnitzer, Jörg Diedrich, Ingo Schulz, Philipp Richter, Sören Beck, sowie Schlussläufer Peter Bauer hatten 8 Etappen vor sich. 
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Simone Clausnitzer und Philipp Richter
Am Ende belegten das Team in 9 Stunden und 46 Minuten den 12. Platz. Lediglich 13 Minuten Abstand waren es bis auf Platz 6. Sieger der FichtelbergstaffesStaffel, die X-Runners, hingegen waren weit enteilt und gewannen in einer unglaublichen guten Zeit von 7 Stunden und 40 Minuten.
Michael Lehmberg auf dem Weg zur nächsten Etappe
Michael Lehmberg auf demWeg zur nächsten Etappe.
Ein Dank geht auch an die Sponsoren: Tischlerei Mehner, die AxA Bauer & Bauer OHG, PS-Stark, Heinrich Schmid und Tricosal. Ohne deren Sponsoring wäre eine Teilnahme nicht möglich gewesen.
Ingo Lehmberg in Aktion.
Ingo Lehmberg in Aktion
Auch wenn noch Luft nach oben war, hat es den Läufern „de Olberschdorfer“  sehr gut gefallen, da man als Läufer ja nicht viele Möglichkeiten hat im Team zu starten. Die Unterstützung im Team gegenseitig war sehr groß und jeder hat sich bei den schwierigen Anstiegen für den Anderen gequält und geschunden. Ein tolles Ereignis für jeden Läufer!
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Mit 60 geht es nochmal richtig los!

Am Sonntag, den 07. August feierte unser langjähriges Mitglied Elke Grahnert ihren 60. Geburtstag und lud dazu in den Pferdegöpel nach Lauta ein. Darauf folge eine schöne Feier mit bestem Grillwetter. Doch ans Aufhören denkt sie noch lange nicht. Zu ihrem Geburtstag gratuliert noch einmal der SV 1870 Großolbersdorf und insbesondere die Abteilung Leichtathletik. Wir wünschen dir, liebe Elke auch weiterhin viel Spaß und noch weitere sportliche Erfolge.

Der große Wurf der Manja Groß

Die Hammerspezialistin hat bei der deutschen Meisterschaft die erhoffte Medaille gewonnen.

Von Patrick Herrl und Kjell Riedel
erschienen am 12.07.2016 (Freie Presse)

Manja Groß vom SV Großolbersdorf hat bei der deutschen Leichtathletik-Meisterschaft der Senioren Silber im Hammerwerfen gewonnen.

Foto: Ralf Görlitz

Leinefelde-Worbis. Familie, Freunde und Vereinskollegen sind stolz auf Manja Groß. Die 36-jährige Hammerwerferin vom SV Großolbersdorf hat bei der deutschen Leichtathletik-Meisterschaft der Senioren in Leinefelde-Worbis den großen Wurf gelandet. Bei ihren Mitstreiterinnen hielten sich in Thüringen Freude und Tränen die Waage. Ein weiterer Erzgebirger war auf dem Weg zum Doppelerfolg von der Konkurrenz nicht zu bremsen.

„Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Aber es wäre mehr drin gewesen – zumindest, was die Weite angeht“, sagte Groß. Mit 40,57 Metern hatte sie fast vier Meter Rückstand auf Siegerin Mareike Becker aus Lübeck. „Meine Bestleistung liegt bei 44,78 Metern.“ Die hätten zu Gold gereicht. „Allerdings ist es auch schon drei Jahre her, dass ich diese Weite geschafft habe“, ergänzt die Hammerspezialistin.

Zwar reichte es für ihre Vereinskollegin Nadine Beck nicht zu einer Medaille. Doch die Diskuswerferin verbesserte ihre persönliche Bestleistung auf 33,59 Meter. Entsprechend war sie mit Rang 7 rundherum glücklich. Enttäuscht gab sich hingegen Elke Grahnert – weniger über ihre Leistungen, dafür über die Platzierungen. Zweimal Platz 4 hieß es am Ende für die Athletin des SV Großolbersdorf. Über 80 Meter Hürden blieb sie eine Sekunde hinter ihrer Bestmarke und verpasste mit 17,98 Sekunden den erhofften Podestplatz knapp. Auch im Hochsprung war Bronze zum Greifen nahe. Mit 1,17 Metern erreichte sie in der AK 60 die Marke der Drittplatzierten Anne Winklewski vom TSV Siegen. Doch die Marienbergerin hatte sich einen Fehlversuch mehr erlaubt. „Da ärgert man sich schon“, fühlte Manja Groß mit.

Zeit zum Ausruhen bleibt Manja Groß nun nicht. Sie trainiert weiter zweimal pro Woche für den nächsten Saisonhöhepunkt. Im August stehen noch die deutschen Meisterschaften im Werfer-Fünfkampf an. Ob es erneut zu einer Medaille reicht? „Ich setze mir gar keine Ziele. Ich will mich nur persönlich verbessern“, sagt die 36-Jährige.

 
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