Der große Wurf der Manja Groß

Die Hammerspezialistin hat bei der deutschen Meisterschaft die erhoffte Medaille gewonnen.

Von Patrick Herrl und Kjell Riedel
erschienen am 12.07.2016 (Freie Presse)

Manja Groß vom SV Großolbersdorf hat bei der deutschen Leichtathletik-Meisterschaft der Senioren Silber im Hammerwerfen gewonnen.

Foto: Ralf Görlitz

Leinefelde-Worbis. Familie, Freunde und Vereinskollegen sind stolz auf Manja Groß. Die 36-jährige Hammerwerferin vom SV Großolbersdorf hat bei der deutschen Leichtathletik-Meisterschaft der Senioren in Leinefelde-Worbis den großen Wurf gelandet. Bei ihren Mitstreiterinnen hielten sich in Thüringen Freude und Tränen die Waage. Ein weiterer Erzgebirger war auf dem Weg zum Doppelerfolg von der Konkurrenz nicht zu bremsen.

„Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Aber es wäre mehr drin gewesen – zumindest, was die Weite angeht“, sagte Groß. Mit 40,57 Metern hatte sie fast vier Meter Rückstand auf Siegerin Mareike Becker aus Lübeck. „Meine Bestleistung liegt bei 44,78 Metern.“ Die hätten zu Gold gereicht. „Allerdings ist es auch schon drei Jahre her, dass ich diese Weite geschafft habe“, ergänzt die Hammerspezialistin.

Zwar reichte es für ihre Vereinskollegin Nadine Beck nicht zu einer Medaille. Doch die Diskuswerferin verbesserte ihre persönliche Bestleistung auf 33,59 Meter. Entsprechend war sie mit Rang 7 rundherum glücklich. Enttäuscht gab sich hingegen Elke Grahnert – weniger über ihre Leistungen, dafür über die Platzierungen. Zweimal Platz 4 hieß es am Ende für die Athletin des SV Großolbersdorf. Über 80 Meter Hürden blieb sie eine Sekunde hinter ihrer Bestmarke und verpasste mit 17,98 Sekunden den erhofften Podestplatz knapp. Auch im Hochsprung war Bronze zum Greifen nahe. Mit 1,17 Metern erreichte sie in der AK 60 die Marke der Drittplatzierten Anne Winklewski vom TSV Siegen. Doch die Marienbergerin hatte sich einen Fehlversuch mehr erlaubt. „Da ärgert man sich schon“, fühlte Manja Groß mit.

Zeit zum Ausruhen bleibt Manja Groß nun nicht. Sie trainiert weiter zweimal pro Woche für den nächsten Saisonhöhepunkt. Im August stehen noch die deutschen Meisterschaften im Werfer-Fünfkampf an. Ob es erneut zu einer Medaille reicht? „Ich setze mir gar keine Ziele. Ich will mich nur persönlich verbessern“, sagt die 36-Jährige.

 
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Turnierübersicht Tischtennis

Die Turnierzeit ist im vollen Gange!

Am 27.5.2016 schickten wir 3 Team zum Doppelturnier in Adorf. Zum 3ten Jahr in Folge konnten sich dort Jens Seidel und Lars Fritzsche (1. Mannschaft) bis ins Finale erkämpfen.

29.5.2016, Sandro Schubert konnte sich im Erzgebirgscup (bis Erzgebirgsliga) bis ins Halbfinale der Trostrunde durchschlagen und sicherte sich somit den 3ten Platz.

Am 4.6.2016 hieß es dann, ab nach Grumbach (bis 2. Bezirgsliga)! Dort starteten Norbert Gläs mit Thomas Schubert, Ronny Ledinko mit Max Flath (SSV Zschopau) und Jonas Schreiter mit Benni Marschner.

Zur selben Zeit spielten Fabio Mück mit Thomas Gräbs in Jahnsdorf (bis Erzgebirgsliga).

Am letzten Freitag startete der Sachsencupauftakt in Burgstädt mit dem Herren B-Mitternachtsturnier (bis 1. Bezirgsliga). Es nahmen folgende Mannschaften Teil: Ronny ledinko mit Norbert Gläs und Fabio Mück mit Jonas Schreiter.

In der darauffolgenden Nacht wartete schon das nächste Mitternachtsturnier für die Verrückten Ronny Ledinko mit Jonas Schreiter und Rico Gerlach mit Tobias Weber (STTK Berlin).

Am nächsten Morgen oder ein paar Stunden später nahmen Sandro Schubert und Tom Bauer beim Sachsencup Einzel C-Turnier in Burgstädt teil.

Leichtathletik – Senioren überzeugen auf Landesebene

erschienen am 07.06.2016 ( Freie Presse)

Neukieritzsch. Mit elf Medaillen im Gepäck sind die Leichtathleten des SV 1870 Großolbersdorf von den Senioren-Landesmeisterschaften in Neukieritzsch zurückgekehrt. Mit zwei Titeln war Nadine Beck die beste Starterin. Die W-35-Starterin verwies sowohl mit der Kugel (10,52 m) als auch mit dem Diskus (33,31 m) ihre Vereinskollegin Manja Groß auf Platz 2. Eine weitere Goldmedaille steuerte Walter May (M 70) zur Sammlung bei, der über 400 Meter in 92,22 Sekunden gewann und zudem Zweiter über 5000 Meter wurde. Aufs Podest schafften es ebenso M-55-Starter Peter Bauer (3./1500 m) sowie Elke Grahnert in der W 60. Letztere gewann Silber im Speerwurf, mit der Kugel und über 80 Meter Hürden. Trotz eines Stolperers an der letzten Hürde schätzte die Sportlehrerin ihre 16,92 Sekunden auf der Tartanbahn als wertvollstes Ergebnis ein. (anr)

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Ortspokal 2016 Radball – SV 1870 Großolbersdorf

Der Radball- Ortspokalsieger 2016 konnte aus terminlichen Gründen erst am 06.01.2017

ermittelt werden. Und auch dies gestaltete sich, wiederum aus gesundheitlichen Gründen, nicht ganz einfach. Wie auch in den vergangenen Jahren wurden die Mannschaften per Losentscheid zusammengestellt.

Im Männerbereich starteten nur 3 Mannschaften, die sich aus Team 1 (Jörg Schönherr/ Rainer Wolf), Team 2 (Volker Schönherr / Andreas Spangenberg) und Team 3 (Max Golla / Mario Günther) zusammensetzten. So spielte jeder gegen jeden und das auch gleich 2mal um die Pokalermittlung etwas interessanter zu gestalten. In den mit Ergeiz geführten Partien, konnten die ca. 30 Zuschauer packende Zweikämpfe erleben. Keiner der Kontrahenten wollte auch nur einen Punkt verschenken. Am Ende siegte doch wieder die Erfahrung und so gewann das Team 1 (Jörg Schönherr/Rainer Wolf) mit 20:7 Toren vor Team 2(Volker Schönherr/ Andreas Spangenberg)

9: 12 Tore und Team 3 (Max Golla/Mario Günther) 6: 16 Tore.
Im  Schüler- und Jugendbereich waren nur 5 Spieler am Start und so spielte im Team 1 Aron Weber/ Toni Kunze, Team 2 Nick Schreiter/ Pascal Melzer und Team 3 Christan Kropat / mit einem Wechselspieler aus Team 1 oder 2. Trotz dieser „Mangelsituation“ konnte sich Christan Kropat mit seinem Wechselspieler als Sieger und damit Ortspokalsieger durchsetzen.

Auch für die Nachwuchsspieler war dies eine neue Herausforderung, denn auch hier setzen sich die Teams per Losentscheid zusammen. In jedem Spiel wurde bis zur letzen Minute gekämpft. So verlor das Team 2 (Nick Schreiter/Pascal Melzer) noch nach dem Schlusspfiff gegen das Team 3 (Christian Kropat/Toni Kunze) durch Ausführung eines 4m Strafstoßes, den Christan Kropat zum 4:3 Sieg verwandelte. Aber auch diese Situationen müssen junge Spieler lernen und verarbeiten, von diesen Erfahrungen werden sie in der nächsten Punktspielserie sicher profitieren.

 

Sport Frei!

Die Sparte Radball