Mit Gold im Gepäck nach Italien

In zwei Wochen beginnt für Anna Richter ein Auslandssemester. Das passende Abschiedsgeschenk bereitete sich die Großolbersdorfer Leichtathletin beim heimischen Springer- und Werfertag selbst.

Von Andreas Bauer (Freie Presse)
erschienen am 22.08.2017

Großolbersdorf. Wie schnell sich das Wetter ändern kann, haben am Samstag die Leichtathleten des SV 1870 Großolbersdorf erlebt. Hatten einige von ihnen abends zuvor als Kampfrichter und Zuschauer erlebt, wie der 14. Thumer Werfertag aufgrund eines heftigen Gewitters vorzeitig abgebrochen wurde, so schien kaum zwölf Stunden später die Sonne. „Da hatten wir unheimlich Glück“, freute sich Mitorganisatorin Nadine Beck über optimale Bedingungen beim heimischen Springer- und Werfertag, der bei seiner 18. Auflage 145 Starter aus 36 Vereinen anlockte. „Im Nachwuchs waren einige Starterfelder so groß, dass wir nur vier statt sechs Durchgänge durchführen konnten“, so Beck.

Neben Quantität wurde auch Qualität geboten, denn viele Athleten wussten das gute Wetter zu nutzen. „Es wurden viele persönliche Bestleistungen aufgestellt und auch einige Meeting-Rekorde geknackt“, berichtet die Mitorganisatorin, die einen Wert hervorhob. Sören Friebel (LV Olympia Kirchberg) konnte in der Altersklasse M 45 einen neuen Sachsenrekord im Gewichtswurf aufstellen. So schwer der Kurzhammer ist (15,88 kg), so weit warf der Senior ihn auch (15,80 m).

Aus einheimischer Sicht war der 18. Werfer- und Springertag vor allem für Anna Richter ein besonderer Wettkampf. „In zwei Wochen beginnt sie ein Auslandssemester in Italien, das sie im Rahmen ihres Lehramtsstudiums absolviert“, sagt Nadine Beck über ihre 20-jährige Vereinskollegin, die sich selbst ein schönes Abschiedsgeschenk bereiten konnte. Mit starken 35,75 Metern sicherte sie sich den Sieg im Diskuswerfen der Frauen. Außerdem gelang Anna Richter im Kugelstoßen mit 9,97 Metern eine persönliche Bestleistung, die ihr zusätzlich noch Silber einbrachte.

Überzeugte bei ihrem vorerst letzten Wettkampf mit starken 35,75 Metern im Diskuswurf: Anna Richter vom SV 1870 Großolbersdorf.  Foto: Andreas Bauer

Generell erwischten die Lokalmatadoren einen starken Tag, denn auch Schwester Lisa Richter sprang so hoch wie nie zuvor (1,50 m) und warf den Speer 35,90 Meter weit. Ebenfalls in der U 18 war Patricia Löffler am Start, die im Weitsprung erstmals die Fünf-Meter-Marke knackte (5,09 m). Von den Jüngsten ragte Jannis Kolomaznik heraus, der sich mit 3,65 Metern den Sieg im Weitsprung der M 10 erkämpfte.

In guter Form präsentierten sich zudem die Vertreter des TSV Olbernhau und des LV 90 Erzgebirge. Während der Olbernhauer Jonas Gläßer (U 20) dreimal Silber gewann, stach vom LV 90 Sarah-Michelle Leichsenring (W 12) hervor. „Ihre 4,51 Meter im Weitsprung waren beeindruckend“, sagt Nadine Beck, die mit den eigenen Leistungen ebenfalls zufrieden war. Speziell die 13,37 Meter im Gewichtswurf stellten einen gelungenen Test für die Deutsche Meisterschaft im Werfer-Fünfkampf dar, zu der die W-40-Athletin am kommenden Wochenende mit Vereinskollegin Manja Groß antritt.

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19. Triathlon an der Talsperre Pöhl

Beim 19. Pöhler Triathlon 2017 haben sich 3 Läufer des SV 1870 Großolbersdorf wieder der Challenge Triathlon gestellt.

Bei optimalen Witterungsbedingungen schaffte nach 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen, Philipp Richter mit Gesamtplatz 97 (11. In der AK) den Sprung in der besten 100 von 350 Startern in 1:24:25, Michael Lehmberg konnte in seiner Altersklasse Platz 8 (Gesamtplatz 206) erreichen in 1:32:54 und Andy Böhme schaffte bei seinen ersten Triathlon auf Anhieb den 267. Gesamtplatz (24. Platz in der seiner AK) in 1:39:47.

Beim Triathlon war wieder eine geniale Stimmung und super organisiert. Insgesamt waren wir sehr zufrieden, aber vor allem im Schwimmen besteht Nachholbedarf. Dafür konnten beim Radfahren und der Spezialdisziplin Laufen wieder viele Plätze gut gemacht werden.

Beim 20. Jubiläum 2018 sind wir hoffentlich wieder am Start

Besonders stark in besonderen Disziplinen

Leichtathletik: Großolbersdorfer Dennis Beck stellt in alternativen Wurf-Wettbewerben nationale Rekorde auf

erschienen am 08.07.2017

Großolbersdorf. Zwischen steilen Bergen hat eine kleine Leichtathletik-Abordnung des SV 1870 Großolbersdorf im tschechischen Lovosice ein Stadion vorgefunden, das es in dieser Form nur selten geben dürfte. „Direkt neben der Weitsprunganlage standen Kastanienbäume, die die Bahn wie eine Allee erscheinen ließen“, berichtet Nadine Beck. Und ähnlich außergewöhnlich wie das Erscheinungsbild waren auch die Wettbewerbe, die im Stadion ausgetragen wurden.

Keulenwerfen gehörte ebenso zum Programm wie beispielsweise ein Kugelstoß-Fünfkampf aus dem Stand. Mit fünf unterschiedlich schweren Kugeln werden Stöße absolviert, deren Weiten die Jury am Ende addiert. Dieses sogenannte Shotorama, abgeleitet von der englischen Bezeichnung Shotput für Kugelstoßen, ist nur eine von vielen Disziplinen, die der LSW-Spezialsport-Deutschland anbietet. Der Verband, dessen Einzelbuchstaben für Laufen, Springen, Werfen stehen, sieht sich als Alternative zur herkömmlichen Leichtathletik.

„Gerade die Kinder und Jugendlichen sind froh, mal etwas anderes zu machen, nicht nur die Standarddisziplinen“, erklärt Nadine Beck. Deshalb nehmen sie und andere Vereinsvertreter mitunter an LSW-Wettkämpfen teil. Oder an solchen, die ähnliche Verbände im Ausland ausrichten – so wie jetzt in Lovosice. Auch dort konnte sich ihr elfjähriger Sohn Dennis Beck beispielsweise mit dem Diskus beweisen, was bei „normalen“ Wettkämpfen nicht möglich wäre: „In der U 12 gehören Kugelstoßen und Diskuswerfen noch nicht zum offiziellen Wettkampfprogramm.“

Umso mehr genoss Dennis Beck seinen Ausflug auf ungewohntes Terrain. Und als die Mutter später im Internet nachschaute, stellte sie erstaunt fest, dass der Junior sogar vier nationale Rekorde aufgestellt hatte. Im Shotorama (34,16 m) hatte er den alten Bestwert seiner Altersklasse ebenso übertroffen wie im Diskurama (51,02 m) und im Speerorama (35,20 m). Da wurden die Weiten mehrerer Versuche jeweils addiert, wogegen die Keule (36,55 m) nur einmal zu werfen war. „Eine schöne Abwechslung“, sagt Nadine Beck erfreut, die solche Wettkämpfe in den östlichen Bundesländern nur selten wahrnehmen kann: „Hier hat es sich noch nicht etabliert.“ (anr)

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Deutsche Senioren-Meisterschaften Zittau

Am Sonntag, den 02. Juli 2017 ging Manja Groß in der Disziplin des Hammerwerfens an den Start. Sie war die einzige Vertreterin des SV 1870 Großolbersdorf.  Mit einer Weite von 42,17 m konnte sie sich den zweiten Platz in ihrer Altersklasse – W35- sichern. Herzlichen Glückwunsch!

13. Stülpnerlauf 2017 in Krumhermersdorf

Beim 13. Stülpnerlauf vergangene Woche haben sich 50 Läufer der anspruchsvollen Strecke in Krumhermersdorf gestellt, bei guten Witterungsbedingungen.

Den Sieg beim Hauptlauf -11,6 km – sicherte sich Marco Häßler vom SC Norweger Annaberg kurz vor dem Vorjahressieger David Mehner aus Krumhermersdorf. Lange lieferten sich die Beiden einen großen Kampf.

Bei den Frauen gewann Carmen Wolf vom ATSV Gebirge/Gelobtland über die 11,6 km Distanz.

Über die Halbdistanz 5,8 km verteidigte Lukas Fröhner von SG Adelsberg seinen Vorjahrestitel und Carmen Förster erreichte bei den Frauen über 5,8 km den Gesamtsieg.

Vom SV 1870 Großolbersdorf konnten die Lokalmatadoren Michael Lehmberg und Walther May Ihre Altersklassen gewinnen. Philipp Richter wurde gesamt Dritter über die 11,6 km Distanz und Andy Böhme erreichte den 6. Platz in seiner Altersklasse.

Auch nahmen wieder viele Kinder beim Kinderlauf und KiGa-Cup teil.

Jamie Rudolph vom  SV 1870 schaffte den Sieg bei den U12 Jungs und Mika Reichel den 3. Platz bei den U10 Jungs ,auch vom SV 1870.

Beim KiGa-Cup erreichten die Kinder vom SV 1870: Josephin Diedrich den 2. Platz, Magnus Osterreich den 3. Platz und Lena Weber den 5. Platz über ihre Altersklassen.

Hier die Ergebnisse 2017.

Wir danken allen Helfern und freuen uns schon auf den nächsten Stülpnerlauf 2018, dann wieder in Großolbersdorf.